Regenerative Energie

Solartechnik – passt gut dazu!

Eine Solaranlage ist die sinnvolle Nutzung einer unerschöpflichen Energiequelle. Und dabei ist das Funktionsprinzip einfach: Die im Kollektor von der Sonne erwärmte Wärmeträgerflüssigkeit heizt über einen Wärmetauscher das Brauchwasser (Trinkwasser) im Speicher. Mit einem optimal abgestimmten Solarsystem können Sie bis zu 65 % des jährlichen Energiebedarfs zur Warmwasserbereitung sparen. Und obendrein gibt es noch Fördermittel von Bund und Ländern.

Eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung eines 4-Personenhaushalts reduziert den Ausstoß von Kohlendioxid um jährlich rund 1.000 kg. Eine Solaranlage auf dem Dach ist ein sichtbares Zeichen für das zukunfts- und umweltorientierte Verhalten des Betreibers.

In unseren Breiten liefert die Solaranlage genug Energie, um in den Sommermonaten bis zu 100 % des Warmwasserbedarfs zu decken. Im Jahresdurchschnitt können bis zu 65 % des Warmwassers solar erwärmt werden. Kombinierte Anlagen unterstützen zusätzlich zur Warmwasserbereitung auch die Raumheizung. In der Übergangszeit (Frühling und Herbst) können diese Anlagen einen deutlichen Beitrag zur Beheizung der Häuser leisten. Außerdem kann die Solarenergie auch zur Erwärmung von Swimmingpools genutzt werden.

Moderne Anlagen lassen sich gleich gut auf Flach- und Satteldächer vertikal oder horizontal verlegen und befestigen. Auch ungewöhnliche Dachformen sind kein Problem.

 

Wärmepumpen – effizient und modern!

Sonnenenergie wird in Erde, Luft und Wasser gespeichert. Mit der Wärmepumpe wird die Wärme aus der Umgebung aufgenommen und an ein in der Wärmepumpe vorhandenes FCKW-freies Arbeitsmittel abgegeben. Wärmepumpen installieren wir als Luft-Wasser-Wärmepumpen, Sole-Wasser-Wärmepumpen oder Grundwasser-Wasser-Wärmepumpen. Das Wirkprinzip bleibt das gleiche. Das Kühlmittel im Kühlkreislauf wird mechanisch verdichtet und beim Verdampfen durch Abgabe der Wärme an das Heizsystem wieder verflüssigt. Dieses Prinzip ist identisch mit der Funktionsweise eines Kühlschranks und kann zum Heizen und Kühlen angewendet werden.

 

Wissenswertes zur Förderung Ihres Vorhabens

Angesichts steigender Energiepreise lohnt sich eine energetische Sanierung Ihres Altbaus, der Bau eines Energiesparhauses oder der Einbau einer neuen Heizung jetzt mehr denn je. Sie schonen Ihr Budget und leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Die Bundesregierung und KfW Förderbank unterstützen energieeffiziente Bauvorhaben im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative „Wohnen – Umwelt – Wachstum“ mit zinsgünstigen Förderkrediten.

Hierbei gilt die Devise: „Je energiesparender die Maßnahme, desto günstiger der Zinssatz.“

Ausführliche Informationen zu unseren Förderprogrammen erhalten Sie im Bereich Bauen, Wohnen, Energie sparen im Internet unter www.wohnen-umwelt-wachstum.de

Die Berater/innen des Infocenters der KfW Förderbank sind unter der Servicenummer 0180-1335577 montags bis freitags, jeweils von 07.30 Uhr bis 18.30 Uhr erreichbar und beraten Sie gern zu unseren Förderprodukten.

 

Holzanlagen erleben eine Renaissance – zu Recht!

Holz ist nicht nur Baumaterial. Holz wird seit Jahrtausenden als Energielieferant verwendet. Der Brennstoff Holz – mittlerweile als Stück-, Hackgut oder in gepresster Form – erlebt eine wahre Renaissance in der Heiztechnik. Denn Heizen mit Holz bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. So handelt es sich um einen einheimischen, nachwachsenden Rohstoff mit neutraler CO2-Bilanz. Auch der Komfort ist bei modernen Anlagen hoch.

Für die Pelletsheizung hat die Zukunft schon begonnen: Effizient in der Energieausnutzung, sparsam im Verbrauch, ebenso vollautomatisch wie die anderen Energien, leise, mit sehr niedrigem Betriebsenergiebedarf, kein unangenehmer Ölgeruch und was ganz wichtig ist, gefördert von der Bundesregierung, so präsentiert sich die Wärmeversorgung der Zukunft.

 

Mini-Blockheizkraftwerke

(Mini-BHKW) sind besonders effektiv, weil sie gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen.

Meist treibt dabei ein konventioneller Motor Gasmotor einen Generator an. Die dabei entstehende Abwärme des Motors und des Kühlwassers wird für Heizzwecke weiterverwendet. Dadurch kann der Energienutzungsgrad gegenüber einem herkömmlichen Kraftwerk verdoppelt werden und zwar auf 80 bis 90 %. Außerdem werden bei diesem Verfahren die CO2-Emissionen um bis zu 30 % verringert.

Damit eignen sie sich für den Einsatz in kleineren Mehrfamilienhäusern und Häusern mit hohem Wärmebedarf. Da Strom und Wärme dezentral dort erzeugt werden, wo sie auch genutzt werden, treten nur minimale Übertragungsverluste auf.